Die 40'er JAhre

1940 stand ganz im Zeichen des Zweiten Weltkriegs. Da die Automobilhersteller, allen voran das Werk der 'KdF'-Wagen, nur noch für die Armee überwiegend Last- und Kübelwagen produzieren mussten, konnten auf der alljährigen Automobilmesse keinerlei neuen Modelle vorgestellt werden; die Hersteller Borgward, Horch, Maybach, Opel, Ford und Wanderer mussten daher Produktionen des Vorjahres präsentieren.


 

Der 2. Weltkrieg wirft seine Schatten

Die private Nutzung von Kraftfahrzeugen kam aufgrund der am 20. September 1939 erlassenen Benzinrationierung durch das Nazi-Regime beinahe komplett zum Erliegen. In den nachfolgenden Jahren wurde diese Rationierung bis zur Kapitulation am 7. Mai 1945 noch schärfer durchgeführt; Daimler-Benz, Mercedes und Opel stellten ausnahmslos Fahrzeuge für die Wehrmacht her.

 

Der gemeine Bürger wurde in dieser Zeit fast vollständig von der Benutzung eines Automobils abgehalten und das machte sich auch noch nach Kriegsende bemerkbar: die Produktion lag brach. Dennoch wurden bereits 1949 schon 104 000 Autos gebaut, mehr als dreimal so viele wie im Jahr zuvor; das Design griff die sogenannte 'Pontonkarosserie', die kurz zuvor entwickelt wurde, auf. Dabei wurde der Kotflügel in die Gesamtform integriert. Im März des gleichen Jahres stellte die Firma Borgward die viersitzige Limousine Hansa 1500 und somit die erste deutsche Neukonstruktion eines Personenwagens seit Kriegsende vor.

 

Die 48-PS-Maschine brachte das Auto, das ab 7600 DM zu haben war, auf eine Spitzengeschwindigkeit von 121 km/h. Die meisten Varianten bereits bestehender Modelle brachten hingegen der größte bundesdeutsche Automobilhersteller Volkswagen und die Stuttgarter Firma Daimler-Benz auf den Markt und sicherten sich damit einen hohen Anteil des Käuferkreises.

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